Escort-Service | Medien-Mythen und Alltäglichkeit

Escort-Service | Welch sagenumwobener Job.

Escort und Escort-Service hat ja doch im großen und ganzen einen leicht verruchten, da dem Prostitutionsgewerbe in Bordell, Laufhaus und im FKK-Club sehr nahe liegenden, aber dann doch auch irgendwie einen glamourösen Ruf, in der öffentlichen Meinung. Denn es heißt, diese Ladies, die Escort Lady sei überaus schön, gebildet, oft eine Studentin, und sie treffe sich ganz exklusiv mit wenigen Männern im Monat, und nicht mit zehnen am Tag, wie es wohl bei vielen besuchbaren Frauen dieses Gewerbes üblich sein mag. Heißt es. Wie weit das dann auch real so ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist, zumindest bei mir, über ein paar Dates um Monat komme ich nicht hinaus. Und das ist auch vollkommen in Ordnung, für mich.

Escort-Service in der Presse

Die Presse stürzt sich immer mal wieder gerne auf angebliche Skandale, in denen Männer, die in Rampenlicht des öffentlichen Interesses stehen, als Escortkunden geoutet werden, wie jüngst im Erpressungsskandal um David Garret, bzw. Frauen als Escortladies offenbart werden, wie in einem der berühmtesten Beispiele, im „Fall Wulff„.

Das sind aber doch die großen Ausnahmen, in aller Regel interessiert es am Ende eben doch niemanden, was die Menschen in ihrem wohlverdienten Privatleben machen, und mit wem.

Und in Wahrheit ist der Job im Escort-Service für die allermeisten auch viel weniger glamourös als es die großen Aufhänger in den Mainstream Medien gerne glauben machen. Natürlich gibt es auch dieses Luxus-Segment, in dem vielleicht auch tatsächlich so einige ausflippen, was Drogenkonsum und Konsum an sich angeht. Aber eben nur auch, es ist wie bei allem im Leben eine Randerscheinung, aus der sagenumwobenen Welt der Schönen und Reichen. Also einerseits, wenn es in den Medien auftaucht, Unterhaltung für die Massen und zweitens ab und an wohl gerne Mittel zum Zweck, um bestimmte Menschen in Misskredit zu bringen.

Die wahre Welt im Escort-Service

Die „Normalität“ sieht aber anders aus. Die Normalität von Escortladies, von Begleitdamen, von Callgirls. Sie ist mal wieder viel unspektakulärer, dafür aber auch, in der Norm, sehr viel schöner, finde ich zumindest.

Denn ziehen wir mal die Randerscheinungen ab, vom Porno-Escort für die oberen Zehntausend auf der einen Seite, und die armen Frauen, die unter sehr anstrengenden bis hin zu unwürdigen Umständen, in den Händen von Zuhältern, eine Schande, dass es die immer noch gibt, in der Prostitution arbeiten. Dann gibt es, so ist zumindest meine bescheidene Erfahrung, einen durchaus großen Bereich, in dem dieser so schöne Job ganz unscheinbar, dafür aber mit viel Liebe zum Menschen und zur schönsten Nebensache der Welt ausgeübt wird.

Ich persönlich finde es sehr schade, dass in den Medien, auch in den abstrahierenden Medien wie Serien und Filmen, nur eine groteske Karikatur des eigentlichen Escort-Service Lebens gezeigt wird. So sind beispielsweise Serien wie „Secret Diary of a Callgirl“ zwar echte Hingucker. Und auch ich habe das ein oder andere Mal herzlich gelacht, doch hat mich die Darstellung der jeweiligen Sexerlebnisse meist abgeschreckt und ich dachte mir: Nein, einen solchen Job will ich wirklich nicht machen. Das ist dann wohl der Tribut der Öffentlichkeit. Niemals dürfte von einem solchen, bezahlten Erlebnis ein schönes, intensives und auch emotional verbundenes Bild gezeichnet werden. Wo kämen wir denn da hin?

Escort-Service und seine Bedeutung für mich

Für mich als Independent Escort sieht die Realität Gottseidank anders aus. Nämlich oft nicht ganz so glamourös, was das Materielle angeht, dann eben doch auch des öfteren im 4-Sterne Hotel und nicht mit dem Taxi und nicht in den Louboutins, dafür aber geistig und seelisch, und natürlich auch körperlich sehr viel luxuriöser.

Denn ich erlebe Rendezvous, die gezeichnet sind durch beiderseitigem Respekt, Zuneigung, ganz viel Lachen und Spaß und viel nährendem und wohltuendem Hautkontakt, gerne auch als Sex bezeichnet.

Das ist der wahre Luxus im Escort-Service Leben. In meinen Augen.