Kurtisane

Kurtisane – klingt schön, nicht? Was ist das aber eigentlich, eine Kurtisane?


 

Kurtisane – klingt schön, nicht?

Was ist das aber eigentlich, eine Kurtisane?
Vor kurzem war ich erst, mit einem mir an Herz gewachsenen Herrn, in La Traviata. Diese Oper von Verdi mag ich schon seit vielen Jahren sehr sehr gern. Die Aufführung hat uns beide tief berührt. Und sie hat eine Kurtisane zur Protagonistin.

Denn, wie auch in der Vorlage für Verdis La Traviata, ist die wunderbare (Kamelien-)Dame, die die Herzen der Herren erweicht, eine Kurtisane und damit ein Geschöpf der Halbwelt. Eine Welt, die nach außen schimmert und glänzt, aber zutiefst unmoralisch ist. Unmoralisch bedeutet in diesem Fall: Diese Schöne gibt sich Männern hin und diese finanzieren ihr zum Dank ihr Leben.

Die Dramen, die sich mit dieser Kurtisane befassen, enden im Tod. Im traurigen, tragischen Tod der Kurtisane, die sich aus Liebe zu ihrem Partner von ihm trennt, um seinen sozialen Status nicht zu gefährden.

Sehr romantisch, sehr tragisch.

Glücklicherweise nicht mein Schicksal.

Es mag für den einen oder anderen befremdlich klingen, denn es entspricht so gar nicht den Klischees über Prostitution und bzw. vs. Liebe. Aber es geht mir nicht alleine so, wenn ich davon erzähle, dass sich mein erotisches Leben durch meine Tätigkeit als Escort – und manchmal als Kurtisane – zutiefst bereichert hat. Ich hätte mir vor diesem Wendepunkt ein so erfülltes, glückliches, liebevolles und gleichzeitig freies Leben in Sachen Sex und Liebe niemals vorstellen können. Und dieses Leben wird immer bunter, immer voller, immer lebendiger.

Die Tatsache, dass ich einen Umschlag oder auch eine Überweisung erhalte, macht das, was ich mit meinen Gentlemen erlebe nicht zu einem Geschäft, nicht weniger tief, nicht weniger echt. Im Gegenteil. Dieses Gegengeschenk sorgt dafür, dass ich mich, ohne mich um Konsequenzen und Zukunft scheren zu müssen, völlig frei und geschützt dem Moment hingeben kann.

Und auch wenn die Gesellschaft heute immer noch nicht in der Lage ist, den Wert, das Schöne dieser Form von Begegnung anzuerkennen. So weiß ich doch für mich, dass ich kein anderes Lebensmodell brauche.

Ich schenke meinen Geliebten mich, mit allem, was ich habe, und erhalte dafür ein Geschenk zurück. Das hinterlässt regelmäßig zwei glückliche, genährte und mit Liebe aufgetankte Menschen.

Das ist, was Frau als Kurtisane erleben kann. Und das ziehe ich dem Schicksal der Kameliendame vor.

 


 

Die Entscheidung, ein Spiel der Kurtisane zu beginnen, kann nicht am Anfang unserer Geschichte stehen. Diese Frage stellt sich konkret erst nach einigen Begegnungen…

Also noch einmal zu den kurzfristigeren Arrangements, die ich Dir biete:

Lass uns Wellness machen.

Oder ein erotisches Event besuchen.

Oder nach außen ganz unschuldig heiße Momente in der gediegenen kulturellen Welt erleben.


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