Sonnet pour E.

Ich danke dem formidablen O. für dieses wunderbare Stück Poesie…

Da komme auch ins Dahinschmelzen… *hach*


 

 

Die adorablen dunklen Locken, die „im Wege“

– so höre ich die Stimme nah der Lende –

liegen, dort wo Zunge und geschickte schlanke Hände

längst sich dem Ziel genähert haben, sanft, fest, rege

 

ihr angespannt entspanntes Opfer weiter schicken

in ein zweites Leben … die helle Haut mit zarten rosa Spuren,

für wenige Sekunden sichtbar dort, wo nur ein

Hauch von Wäsche sich befand … Hals und Rücken,

 

die feinen Brüste, die den Händen schmeicheln, ihre Spitzen,

die derrièren Rundungen, die Schultern in Vollendung,

Geruch, Geschmack, ein Sinnenfutter… Doch was nützen

 

Worte schon: Wie‘s ungelenk, verreimt und stolprig hier gepriesen

wird – das ist der Schluss nach Drehung und nach Wendung –

es gibt uns eine Ahnung nur, ein Schattenbild von Elouisen.

 

O.